Herzlich willkommen bei der Europa-Union Dortmund

Die Europa-Union Deutschland (EUD) ist die größte Bürgerinitiative für Europa in Deutschland. Unabhängig von Parteizugehörigkeit, Alter und Beruf engagieren wir uns für die europäische Einigung. Wir sind aktiv auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene. Rund 17.000 Mitglieder sind in 15 Landesverbänden mit rund 350 Kreis-, Orts- und Stadtverbänden vernetzt und haben Partnerorganisationen in über 30 Ländern Europas. 


Welche Reformen braucht die EU?

Prof. Dr. Adelheid Puttler, Referentin
Bild der Referentin der Veranstaltung am 05. Mai 2018

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Europafreunde,

zu unserer nächsten Veranstaltung lade ich Sie
für Samstag, 5. Mai 2018, 11:00 Uhr
 in das Gebäude der Auslandsgesellschaft Steinstr. 48, 44147Dortmund
recht herzlich ein.
Das Thema lautet:
Welche Reformen braucht die EU?
Die derzeitigen Bestrebungen zur Reform der Europäischen Union unter
besonderer Berücksichtigung der Vorschläge des französischen Präsidenten Emanuel Macron.

Referentin ist Prof. Dr. Adelheid Puttler von der Ruhruniversität Bochum. Sie lehrt u. a. Europarecht. Zur Zeit leitet sie den Studiengang "Nationales und europäisches Wirtschaftsrecht". Es handelt sich dabei um einen bi-nationalen Jurastudiengang mit Studienphasen in Deutschland und Frankreich.

In einem Impulsreferat wird die Referentin kurz und prägnant die Kerndaten und absolut wichtigsten Fakten zu obigem Thema darlegen.
Darauf aufbauend werden anschließend mehrere kleine Arbeitsgruppen gebildet, die zu den derzeitigen Reformvorschlägen eine Stellungnahme erarbeiten.

Für die Veranstaltung wird um Anmeldung gebeten. Die Anmeldung richten Sie bitte an:                          Reinhard Erlenkamp                          Tel.: 0231-2000191                          E-Mail: eu.do.r.erlenkamp(at)gmail.com

 

 

 

Aktuelle Meldungen der Europa-Union

Mut zu Verantwortung für Europa
17.04.18

Die Weichen für Europas Zukunft werden gestellt. Heute spricht Emmanuel Macron vor dem Europäischen Parlament, Angela Merkel in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Die überparteiliche Europa-Union Deutschland appelliert an die Bundesregierung, zeitnah gemeinsam mit Frankreich und weiteren willigen Partnern einen ambitionierten Reformplan für die EU zu entwickeln. Die offensichtlichen Missstände in Europa erfordern ein gemeinsames Handeln. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass die Probleme der Europäischen Union gelöst werden.

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Die Wahl in Ungarn – Menetekel für Europa?
10.04.18

Das Enfant terrible der europäischen Politik hat bei den Parlamentswahlen eine große Mehrheit gewonnen. Ob es vor den Wahlen in Ungarn noch Presse- und Meinungsvielfalt gab, wie wir sie hierzulande gewöhnt sind, ist eine andere Frage. Ob die Kommentatoren recht haben, die der EU nun verstärkten Widerstand aus Mittel-Osteuropa prognostizieren, bleibt abzuwarten. Auch Victor Orbán weiß, dass die ungarische Wirtschaft auf die europäischen Fördermittel angewiesen ist. Aber die EU ist mehr als ein Binnenmarkt, mehr auch als eine Transfermaschine. Sie ist eine Wertegemeinschaft.

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Hände weg von Schengen: Europa-Union hält an Forderung nach offenen Grenzen fest
19.03.18

„Die Europa-Union Deutschland betont aus aktuellem Anlass, dass die Schengener Verträge eine der größten Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses sind: Offene Grenzen zwischen den europäischen Staaten sind Ausdruck einer Mentalität, die Freiheit und „Einheit in Vielfalt“ real spürbar machen. Es ist uns zur angenehmen Gewohnheit geworden, völlig unkompliziert die verschiedensten Grenzen zu passieren. Doch nicht nur der rein pragmatische Vorteil, den uns die Schengener Verträge brachten und bringen, sondern auch ihre ideelle Botschaft müssen sowohl für die Politikerinnen und Politiker als auch für die Bürgerinnen und Bürger im Schengen-Raum von höchster Priorität sein – schwinden doch mit den Grenzpfeilern auch die Schranken in den Köpfen der Menschen.

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Epochales Versagen – Persönlicher Einwurf von EUD-Generalsekretär Christian Moos
06.03.18

Der katastrophale Wahlausgang in Italien hat nicht nur eine Ursache. Aber Deutschland trägt als größte europäische Volkswirtschaft mit entsprechend großem politischen Einfluss in Europa Mitverantwortung für dieses Ergebnis. Die wirtschaftliche Erholung erreicht viele Menschen in Europa nicht mehr, und in Italien, das zudem viele hausgemachte Probleme hat, war sie ohnehin zu schwach. Es gibt einen Zusammenhang zwischen der sozialen Krise in Italien und dem erheblichen Rückstand in der Digitalisierung, schlecht ausgestatteten Schulen und veralteter Infrastruktur in Deutschland. Das ist die einseitige Sparpolitik, der Fetisch der Austerität. Dass allein die EZB gegenzusteuern versucht und dabei nolens volens neue Risiken entstehen, ist auch eine Folge viel zu wenig bedachter systemischer Zusammenhänge und einer insgesamt nicht ausreichend koordinierten Wirtschaftspolitik.

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Neu erschienen: Mitgliedszeitschrift Europa aktiv 01-2018
26.02.18

Kommt sie? Kommt sie nicht? Die Zitterpartie um das Zustandekommen einer neuen GroKo prägte die ersten Wochen des neuen Jahres ebenso wie den Produktionsprozess der aktuellen Europa Aktiv. Ausgerechnet einen Tag, bevor das Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids bekannt gegeben werden wird, tagt der Bundesausschuss der Europa-Union in Berlin und berät – natürlich! – über das Europakapitel im Koalitionsvertrag in spe. Ob es überhaupt eine Regierung geben wird, die die dort vereinbarte Europapolitik wird umsetzen können? Großes Fragezeichen. „Wird am Ende alles gut?“, fragt auch EUD-Generalsekretär in seiner Betrachtung zum Regierungsbildungsversuch. Die katalonischen Separatisten nimmt Dr. Otto Schmuck für die UEF unter die Lupe. „Wie regional darf Europa sein?“, fragt er in seinem Kommentar.

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Europa-Union Deutschland zum Koalitionsvertrag
07.02.18

„Der Koalitionsvertrag hat das Potential, die deutsche Europapolitik im Sinne einer tragfähigen Zukunft für das vereinte Europa zu stärken. Nun kommt es darauf an, dass den Absichtserklärungen auch Taten folgen“, erklärt Europa-Union Generalsekretär Christian Moos zur Einigung von CDU, CSU und SPD. „Wir erwarten nun eine mutige und beherzte Antwort der neuen Regierung auf die Vorschläge von Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zur Weiterentwicklung der EU.“

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